La Palma

Dreifach Überwachung auf La Palma

Dreifach Überwachung auf La Palma

Nach dem Schwarmbeben vom Wochenende haben sowohl das staatliche IGN Institut als auch das regionale Involcan Institut mehr Messgeräte auf La Palma installiert.

300 leichte Erdbeben sind auf der Insel seit Samstag gemessen worden.

Heute treffen sich auf Teneriffa Vertreter des Komitees PEVOLCA um über die aktuelle Situation auf La Palma zu beraten. Der „Plan de Emergencia por riesgos Volcánico en Canarias“, kurz PEVOLCA war das letzte Mal zu Beratungen zusammengekommen als im Süden von El Hierro ein Unterwasservulkan seine Aktivität begonnen hatte.

Die Situation aktuell auf La Palma ist laut Regierungsinformationen nicht besorgniserregend. Die Warnstufe steht weiterhin auf Grün. Weder wurde erhöhter Gasausstoß registriert, noch gab es topografische Veränderungen.

Trotzdem ist es das erste Mal seit 1971 das sich die Beben in kürzester Zeit verhundertfachen. Damals ist der Vulkan Teneguía ausgebrochen. Aktuell werden die seismischen Aktivitäten auf La Palma statt mit zwei Geräten mit acht Messstationen überwacht, zusätzlich wird der CO2 Ausstoß mehrfach gemessen. Fünf GPS Geräte überwachen in Echtzeit die topografische Veränderung. Während dessen hat auch auf Teneriffa die Erde gebebt.

In den Bereichen von Cabo Blanco, und Las Zocas – also in den Gemeinden Arona und San Miguel de Abona ist das Beben mit einer Stärke von vier auf der Richterskala gemessen worden.